Motorrad
Motorradgedanken

Ganzes

Die Welt und ich sind eins.

Mir ging gerade der Advaita-Gedanke ‚Nicht eins, nicht zwei‘ durch den Kopf. Ich interpretiere ihn einmal so:

Ich bin nicht mal eins und mal zwei, sondern ich bin weder eins noch zwei. Ergo kann ich nur ein Ganzes sein - mit allem anderen. Sobald ich also über etwas nachdenke und sich ein ‚ich‘ einschleicht, dann bin ich schon aus der Kurve geflogen. Sozusagen.

Free-Solo-Kletterer müssen ja, wollen sie überleben, sich ganz ihrem Nicht-Bewussten anvertrauen. Ist das bei Motorradfahrern anders, wenn sie an das Limit gehen? Ich denke nein!

Das ist der Augenblick, wo die Welt und man selbst miteinander verschmelzen. ‚Du bist das‘ heißt es. und genau das bin ich.