Motorrad
Motorradgedanken

Direktheit

Kein Konjunktiv, sondern Klartext!

Motorradfahren wird erst dann richtig gut, wenn allein das Fahren und weder der konkrete Weg noch das Ziel im Fokus stehen.

Beim Aussuchen der Strecke schon, aber dann ist nur noch relevant, was ist - und nicht, was sein könnte, sollte oder müsste.

Sobald ich mich aber mit dem Ziel oder dem konkreten Weg beschäftige, kann ich ab sofort nur noch langsamer fahren. Und wenn ich auch noch den zu fahrenden Weg aus dem Blick verliere, dann bin ich Wort wörtlich ‚draußen‘.

Genauso wie mich jeder Gedanke und jede Überlegung, die keinen konkreten, unmittelbaren Anlass haben, garantiert aus dem Konzept bringt. Nachdenken und gleichzeitig Motorradfahren? Das geht nicht!

Diese klare Direktheit macht zu einem großen Teil die Faszination des Motorradfahrers aus.