Motorrad
Motorradgedanken

Denken

Ich bin, was ich denke.

Mein Denken ist für mich erkennbar an meinen Gedanken. Das ist nicht doppelt gemoppelt, denn ‚Denken‘ geschieht ja nicht-bewusst. Warum aber ist das so wichtig?

Weil mein Denken meine Handlungen definiert. Bin ich mir meines Denkens nicht bewusst, kann ich auch nicht wissen, wo ich mich in meinen Handlungen einschränke - ohne dass mir das bewusst wäre.

Ich kann ja überhaupt nur das wahrnehmen, was ich auch denken kann. ‚Meine‘ Möglichkeiten sind also ganz klar durch mein Denken begrenzt - und nicht durch äußere Umstände, auch wenn ich mich in einem äußeren Rahmen bewege.

Mit dem Motorrad unterwegs zu sein reduziert mich idealerweise auf das Wesentliche und Eigentliche. Je mehr an Überlegung und Absicht dazu kommt, desto anstrengender wird es und desto weniger ‚gut‘ bin ich.

Daher ist es gut, alles wegzulassen, was nicht dazugehört; umso besser kann ich erkennen, was ich denke! Und wenn ich jemanden beeindrucken oder eine gute Form abgeben will - zack, bin ich draußen.